Ein Cut ist eine offene, blutende Wunde im Gesicht, die durch harte Treffer oder unbeabsichtigte Kopfstöße entsteht. Typische Stellen sind die Augenbrauen, die Wangenknochen und die Nasenwurzel – überall dort, wo die Haut dünn über harten Knochen liegt.
Cuts sind im Wettkampf gefürchtet, weil sie nicht nur bluten, sondern auch die Sicht behindern können. Ein stark blutender oder ungünstig sitzender Cut kann dazu führen, dass der Ringarzt den Kampf aus Sicherheitsgründen abbricht – selbst wenn der Boxer ansonsten fit ist.
In der Ringpause kommt der Cutman zum Einsatz. Mit Druck, kalten Kompressen und speziellen Mitteln versucht er, die Blutung zu stoppen und die Wunde so zu versorgen, dass der Boxer weiterkämpfen kann. Diese Cut-Versorgung ist ein eigenes Handwerk in der Ringecke.
Ein häufiger Irrtum ist, Cuts als reine Schönheitsfrage abzutun. Tatsächlich geht es um Sicherheit und Kampffähigkeit: Eine schlecht versorgte Wunde kann den Kampf kosten und sollte anschließend ärztlich, oft mit Naht, behandelt werden.
Für Einsteiger im Breitensport sind echte Cuts dank Kopfschutz und kontrolliertem Training selten. Sie gehören vor allem zum harten Wettkampfboxen – im Fitness- und Techniktraining spielt das Thema kaum eine Rolle.
Im VON DONAU GYM in Düsseldorf setzen wir auf kontrolliertes, faires Sparring mit geeignetem Schutz, sodass Verletzungen wie Cuts möglichst vermieden werden und der Spaß am Boxen im Vordergrund steht.
Auch bekannt als: Platzwunde, Schnittwunde