Auf internationaler Ebene wird das Amateur- und olympische Boxen von einem Weltverband organisiert, der Regeln, Weltmeisterschaften und die Rahmenbedingungen für die Teilnahme an Olympia festlegt. Er ist das Pendant zu den nationalen Verbänden wie dem DBV.

Im Gegensatz zu den vier Profi-Weltverbänden geht es hier nicht um kommerzielle Titelgürtel, sondern um den olympischen Sport, internationale Meisterschaften und den fairen Vergleich von Nationalmannschaften.

Die Strukturen des internationalen Amateurboxens haben sich in den letzten Jahren mehrfach stark verändert. Governance-Probleme und Auseinandersetzungen mit dem IOC führten dazu, dass sich neue Organisationsformen herausgebildet haben.

Diese Umbrüche zeigen, wie eng der olympische Status des Boxens an eine funktionierende, vertrauenswürdige Verbandsführung geknüpft ist. Ohne sie steht die Zukunft des Sports bei Olympia immer wieder zur Debatte.

Für Einsteiger ist wichtig zu verstehen, dass Amateur- und Profiboxen zwei verschiedene Welten mit eigenen Verbänden, Regeln und Zielen sind. Der internationale Amateurverband gehört klar zur olympischen Seite.

Im VON DONAU GYM Düsseldorf ordnen wir diese Zusammenhänge für interessierte Boxer ein, damit der Unterschied zwischen Amateur- und Profistrukturen klar wird – gerade für alle, die über Wettkämpfe nachdenken.

Auch bekannt als: AIBA, International Boxing Association