Ein Knockout (K. o.) liegt vor, wenn ein Boxer nach einem Treffer zu Boden geht und vom Ringrichter bis zehn ausgezählt wird, ohne rechtzeitig wieder aus eigener Kraft kampfbereit zu stehen. Mit dem Erreichen der Zehn ist der Kampf sofort beendet und der Gegner zum Sieger erklärt.

Der K. o. entsteht meist durch einen harten, sauber getroffenen Schlag – oft an Kinn, Schläfe oder Leber. Ein Treffer ans Kinn kann das Gehirn kurzzeitig erschüttern und zu Bewusstseinsverlust oder Orientierungslosigkeit führen; ein präziser Leberhaken lähmt durch den Schmerz kurzzeitig den ganzen Körper.

Für viele Fans ist der Knockout die spektakulärste Art zu gewinnen, weil er einen Kampf schlagartig beenden kann. Gleichzeitig ist er ein gesundheitlich ernstes Ereignis: Ein schwerer K. o. bedeutet immer eine Belastung für das Gehirn und erfordert anschließend ärztliche Kontrolle.

Vom klassischen K. o. zu unterscheiden ist der Technische K. o. (TKO), bei dem der Kampf abgebrochen wird, ohne dass ausgezählt wird – etwa weil ein Boxer wehrlos ist oder die Ecke aufgibt. Beide Formen beenden den Kampf vorzeitig, unterscheiden sich aber im Ablauf.

Nach einem schweren Knockout folgen ärztliche Untersuchung und in der Regel eine vorgeschriebene Kampf- und Trainingspause, um das Gehirn zu schützen. Dieser Schutzgedanke ist im modernen Boxen zentral: Die spektakuläre Seite des K. o. darf nicht über seine gesundheitliche Tragweite hinwegtäuschen.

Im VON DONAU GYM steht dieser Schutzgedanke an erster Stelle – Sparring wird kontrolliert und unter Aufsicht aufgebaut, sodass es um Lernen und Technik geht und nicht um harte Treffer.

Auch bekannt als: K.o., Auszählen